Kategorie: Wissenswertes über Lampen

  • Mut zur Dunkelheit und warum Schatten so wichtig sind

    Mut zur Dunkelheit und warum Schatten so wichtig sind

    Viele Menschen denken bei guter Beleuchtung zuerst an helle Räume. Doch wahre Atmosphäre entsteht nicht durch maximale Helligkeit, sondern durch das Spiel zwischen Licht und Dunkelheit. Schatten strukturieren Räume, schaffen Tiefe und verleihen dem Zuhause eine lebendige, fast poetische Wirkung. Mut zur Dunkelheit bedeutet nicht, Räume zu verdunkeln, sondern bewusst Bereiche zuzulassen, die nicht vollständig ausgeleuchtet sind. Diese Zonen sind wichtig für Stimmung und Orientierung und zeigen, wie vielseitig Licht sein kann.

    Schatten als unsichtbare Gestalter
    Schatten sind die leisen Partner des Lichts. Sie betonen Formen, lenken den Blick und machen Räume spannend. Ein Raum, der überall gleich hell ist, wirkt schnell flach und unruhig. Erst durch gezielte Dunkelzonen entstehen Ruhepunkte. Eine Wandleuchte, die das Licht nach oben streut, lässt die Wand darunter sanft im Dunkeln liegen und formt eine klare Struktur. Ein Spot auf ein Regal erzeugt Schatten, die das Möbelstück lebendiger wirken lassen. Auch Pflanzen entfalten durch Schatten ihre volle Wirkung. Die Kombination aus Licht und Dunkelheit bringt Charakter in den Raum und macht ihn interessanter.

    Dunkelheit als Atmosphäre
    Dunkelheit wirkt oft beruhigend. Sie nimmt dem Raum Härte und überlässt dem Licht die Aufgabe, Akzente zu setzen. Besonders am Abend schaffen gedeckte Lichtzonen eine Atmosphäre, die Entspannung fördert. Eine kleine Tischlampe mit warmem Licht reicht aus, um eine ruhige Insel im Raum zu erzeugen. Der Rest des Zimmers darf bewusst dunkler bleiben. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Auch beim Lesen oder Entspannen wirkt Dunkelheit positiv, weil sie den Blick fokussiert. Eine einzige Lichtquelle lenkt die Aufmerksamkeit und schafft Ruhe.

    Weniger Helligkeit für mehr Wirkung
    Mut zur Dunkelheit bedeutet auch, bewusst auf übermäßig helle Lampen zu verzichten. Statt eine starke Deckenlampe einzuschalten, lohnt es sich, mehrere kleine Lichtquellen zu nutzen. Dadurch entstehen Lichtinseln, die dem Raum Struktur geben. In einer Ecke kann ein Spot für Tiefe sorgen, während eine dimmbare Stehlampe eine weiche Lichtfläche erzeugt. Durch die Mischung entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Dunkelheit ist dabei kein Mangel, sondern ein bewusst eingesetztes Gestaltungsmittel. Sie lässt Farben ruhiger wirken und Möbel klarer erscheinen.

    Mut zur Dunkelheit verändert die Art, wie wir Räume erleben. Sie macht Licht wertvoller und schafft Momente der Ruhe, die im Alltag oft fehlen. Vielleicht probierst du es selbst aus und schaltest heute Abend nur eine kleine Lampe ein, statt den ganzen Raum zu beleuchten. Oft zeigt sich dann, wie angenehm ein Raum wirkt, wenn Licht und Schatten zusammenarbeiten und eine Atmosphäre entsteht, die sich natürlich anfühlt.

  • Licht für Rituale und einen strukturierten Tag

    Licht für Rituale und einen strukturierten Tag

    Der Alltag besteht aus vielen kleinen Momenten, die oft unbemerkt an uns vorbeiziehen. Rituale helfen dabei, mehr Ruhe, Orientierung und Qualität in den Tag zu bringen. Licht spielt dabei eine größere Rolle, als vielen bewusst ist. Mit festen Lichtmomenten lassen sich Übergänge im Tagesablauf klarer gestalten. So entsteht ein Rhythmus, der Energie schenkt und gleichzeitig mehr Gelassenheit ermöglicht.

    Licht am Morgen für einen klaren Start

    Der Morgen prägt den gesamten Tag. Mit hellem, neutralweissem Licht lässt sich der Körper sanft aktivieren. Eine Stehleuchte mit klarer Helligkeit im Wohnzimmer oder eine kleine Lampe am Frühstücksplatz setzt ein deutliches Signal, dass der Tag beginnt. Auch ein Lichtmoment direkt nach dem Aufstehen kann helfen. Wer eine kleine Lampe mit sanftem Licht einschaltet, bevor das starke Tageslicht folgt, schafft einen ruhigen Übergang. Dieses Ritual beruhigt und vermeidet das Gefühl, sofort funktionieren zu müssen. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist morgendliches Licht ein wichtiger Impuls, um den natürlichen Rhythmus zu unterstützen.

    Licht für Pausen und Übersicht

    Im Laufe des Tages verliert man leicht das Gefühl für Zeit. Kurze Pausen lassen sich mit einem klaren Lichtimpuls unterstützen. Eine kleine Tischlampe mit warmem Licht kann ein Signal setzen, sich für einen Moment zurückzulehnen. Auch im Arbeitsbereich hilft eine gezielte Veränderung der Lichtfarbe. Wird die Lampe für einige Minuten etwas wärmer oder gedimmt, entsteht sofort ein anderes Gefühl. Dieser kurze Lichtmoment erinnert daran, dass Pausen wichtig sind, um konzentriert zu bleiben.

    Rituale entstehen immer dann, wenn ein Moment bewusst markiert wird. Licht bietet dafür eine einfache Möglichkeit. Ein Spot auf ein Bild oder eine Pflanze kann zum Beispiel der Punkt sein, den man einschaltet, wenn man sich fünf Minuten Ruhe gönnen möchte. Solche Lichtinseln schaffen Orientierung, auch wenn der Tag hektisch ist.

    Abendlicht für Ruhe und Abschalten

    Der Abend braucht eine andere Lichtwirkung als der Morgen. Wenn das Licht weicher und wärmer wird, signalisiert es dem Körper, zur Ruhe zu kommen. Eine kleine Lampe mit Stoffschirm oder ein sanftes Licht an der Wand kann ein Ritual einleiten, das den Übergang in den Abend erleichtert. Wer bewusst jeden Abend dieselbe Lampe einschaltet, verknüpft dieses Licht mit Entspannung. Auch im Schlafzimmer wirkt warmes Licht wie eine Einladung, den Tag abzuschließen.

    Solche Abendrituale reduzieren Stress und helfen dem Kopf, den Tag loszulassen. Licht begleitet den Wechsel von Aktivität zu Ruhe und macht ihn spürbar. Dadurch entsteht ein natürlicher Rhythmus, der gut tut, ohne anstrengend zu sein.

    Rituale mit Licht sind einfache, wirkungsvolle Gestaltungselemente. Sie machen den Tag klarer und unterstützen Wohlbefinden und Ruhe. Vielleicht richtest du dir heute eine kleine Lichtinsel ein oder passt den Morgenstart an. Oft genügt ein einziger Lichtmoment, um dem Tag mehr Struktur zu geben.

  • Lichtverschmutzung: Warum wir die Sterne kaum noch sehen und was du dagegen tun kannst

    Lichtverschmutzung: Warum wir die Sterne kaum noch sehen und was du dagegen tun kannst

    Ein klarer Nachthimmel voller Sterne ist für viele ein selten gewordenes Erlebnis. Besonders in Städten fällt der Blick nach oben oft enttäuschend aus. Statt funkelnder Sterne dominieren Straßenlaternen, Schaufensterbeleuchtung und Flutlichter das Bild. Dieses Phänomen nennt sich Lichtverschmutzung. Es bedeutet, dass künstliches Licht die Dunkelheit verdrängt und dadurch die Sicht auf den Sternenhimmel einschränkt. Doch nicht nur unser Blick nach oben leidet darunter, auch Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit sind betroffen. Zum Glück kannst du selbst einiges tun, um die Lichtverschmutzung zu verringern.

    Wie Lichtverschmutzung entsteht und wirkt

    Lichtverschmutzung entsteht überall dort, wo künstliches Licht unkontrolliert in den Himmel abstrahlt. Häufig liegt es daran, dass Leuchten schlecht ausgerichtet oder zu hell sind. Straßenlaternen, die ihr Licht nicht nur nach unten, sondern auch seitlich oder nach oben abgeben, tragen massiv dazu bei. Die Folgen sind vielfältig: Nachtaktive Tiere verlieren ihre Orientierung, Insekten werden von grellen Lampen angezogen und sterben in großer Zahl. Auch für den Menschen hat das Auswirkungen, denn ein dauerhaft heller Nachthimmel kann den natürlichen Schlafrhythmus stören.

    Tipps für umweltfreundliche Außenbeleuchtung

    Die gute Nachricht: Schon mit kleinen Schritten lässt sich viel bewirken. Wichtig ist vor allem, Außenleuchten gezielt einzusetzen. Richte das Licht ausschließlich nach unten und verwende Leuchten mit einer Abdeckung, damit kein unnötiges Streulicht entsteht. Bewegungsmelder helfen zusätzlich, weil sie nur dann Licht einschalten, wenn es wirklich gebraucht wird. Auch warmweißes Licht ist eine gute Wahl, da es weniger Insekten anzieht und angenehmer für das Auge ist. Besonders effizient sind moderne LED-Leuchten, die nicht nur sparsam, sondern auch präzise steuerbar sind.

    Bewusst mit Licht umgehen

    Ein bewusster Umgang mit künstlichem Licht bedeutet nicht, auf Sicherheit oder Komfort verzichten zu müssen. Es geht vielmehr darum, gezielt zu beleuchten. Frage dich, ob jede Lampe wirklich die ganze Nacht eingeschaltet sein muss oder ob ein Timer sinnvoll wäre. Indirektes Licht und dimmbare Systeme können ebenfalls helfen, die Balance zwischen Sicherheit und Dunkelheit zu finden. Wer einmal erlebt hat, wie beeindruckend ein klarer Sternenhimmel sein kann, versteht sofort, warum es sich lohnt, Lichtverschmutzung zu reduzieren.

    Fazit: Sterne zurückgewinnen durch kluge Beleuchtung

    Lichtverschmutzung betrifft uns alle, doch jeder kann dazu beitragen, sie einzudämmen. Mit der richtigen Auswahl und Platzierung von Außenleuchten, durch den Einsatz von Bewegungsmeldern und bewusstem Umgang mit künstlichem Licht wird die Nacht wieder dunkler und der Himmel wieder heller.

  • Licht für alle: Wie die richtige Beleuchtung Menschen mit besonderen Bedürfnissen hilft

    Licht für alle: Wie die richtige Beleuchtung Menschen mit besonderen Bedürfnissen hilft

    Licht ist mehr als nur ein Mittel, um Räume zu erhellen – es kann ein echter Helfer im Alltag sein. Besonders für Menschen mit speziellen Bedürfnissen ist die richtige Beleuchtung eine unschätzbare Unterstützung. Mit den passenden Lampen und durchdachten Konzepten kannst du nicht nur Komfort schaffen, sondern auch die Lebensqualität verbessern.

    Für Menschen mit Sehbehinderungen ist es entscheidend, dass Licht nicht nur hell genug ist, sondern auch gezielt eingesetzt wird. Klare Kontraste zwischen hell und dunkel helfen dabei, Hindernisse zu erkennen. Beispielsweise kannst du Treppenstufen oder Türen mit LED-Lichtleisten hervorheben. So wird die Umgebung einfacher und sicherer zu navigieren.

    Auch Lichtfarben spielen eine große Rolle. Warmes Licht eignet sich für Wohnräume, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, während kühleres Licht in Arbeitsbereichen die Konzentration fördert. Besonders wichtig ist aber, dass das Licht blendfrei bleibt, um Überanstrengung der Augen zu vermeiden.

    Für Menschen mit motorischen Einschränkungen können moderne Lichtsysteme ein echter Gamechanger sein. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass Lampen sich automatisch einschalten, wenn sie gebraucht werden, und Sprachsteuerungssysteme wie Alexa oder Google Home machen das Ein- und Ausschalten zu einem Kinderspiel.

    Stell dir vor, du musst nie wieder einen Schalter suchen oder dich anstrengen, um eine Lampe zu erreichen. Diese Technologien sind leicht verfügbar und lassen sich oft mit bestehenden Beleuchtungslösungen kombinieren.

    Licht hat auch eine direkte Wirkung auf unsere Stimmung. Besonders für Menschen, die auf sensorische Reize empfindlich reagieren, kann die Wahl der richtigen Beleuchtung einen großen Unterschied machen. Dimmbares Licht ermöglicht es, die Helligkeit je nach Bedarf anzupassen, und farbige LED-Lampen bieten zusätzliche Möglichkeiten, eine beruhigende oder anregende Umgebung zu schaffen.

    So können etwa autistische Personen von sanftem, einfarbigem Licht profitieren, das Überreizung vermeidet, während für ältere Menschen, die Schwierigkeiten mit schwachem Licht haben, helle und gleichmäßige Beleuchtung Sicherheit bietet.


    Neben Komfort und Wohlbefinden darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Gut ausgeleuchtete Wege, Treppen und Eingänge reduzieren das Risiko von Stürzen erheblich. Dabei sind Lösungen wie LED-Streifen an Fußleisten oder unter Möbeln unauffällig und effektiv. Für den Außenbereich können Solarlampen oder smarte Außenleuchten installiert werden, die automatisch bei Dämmerung angehen.

    Mit ein bisschen Planung kannst du Räume schaffen, die nicht nur funktional, sondern auch einladend und inklusiv sind. Licht ist eine einfache, aber mächtige Möglichkeit, Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Alltag zu erleichtern – und das Beste daran? Viele dieser Lösungen sind auch für dich selbst unglaublich praktisch und stilvoll.

  • Wie Knicklichter eigentlich funktionieren

    Wie Knicklichter eigentlich funktionieren

    Knicklichter sind ein beliebter Partyspaß, egal ob auf Festivals, bei Nachtwanderungen oder an Halloween. Aber was passiert eigentlich genau, wenn wir ein Knicklicht knicken, und warum beginnt es danach zu leuchten?

    Knicklichter sind kleine, flexible Plastikröhrchen, die nach einem kurzen Knick zu leuchten beginnen. Sie kommen in verschiedenen Farben und Größen und sind ein beliebtes Accessoire für Partys, Outdoor-Aktivitäten oder als Sicherheitslicht bei Dunkelheit. Die Magie eines Knicklichts basiert auf einer chemischen Reaktion, die als Chemilumineszenz bekannt ist. Diese Reaktion setzt Energie in Form von Licht frei, ohne dass Wärme entsteht – ideal für den sicheren Gebrauch in der Hand oder als Dekoration.

    Um das Geheimnis des Leuchtens zu verstehen, werfen wir zuerst einen Blick auf den Aufbau eines Knicklichts. Es besteht aus zwei Hauptbestandteilen:

    • Ein äußeres Plastikrohr, das eine chemische Flüssigkeit enthält.
    • Ein inneres Glasröhrchen, das in der äußeren Flüssigkeit schwimmt und eine zweite chemische Substanz einschließt.

    Diese beiden Substanzen bleiben voneinander getrennt, bis das Knicklicht geknickt wird. Wenn du es knickst, zerbricht das innere Glasröhrchen. Dadurch vermischen sich die beiden chemischen Flüssigkeiten. Sobald dies geschieht, kommt es zu einer chemischen Reaktion, die Licht erzeugt. Diese Art der Reaktion, bei der chemische Energie direkt in Licht umgewandelt wird, nennt man Chemilumineszenz.

    Die beiden Hauptsubstanzen in den Flüssigkeiten sind:

    1. Oxalylchlorid (oder ein ähnliches chemisches Derivat) in der äußeren Flüssigkeit.
    2. Eine Luminol-Lösung oder eine fluoreszierende Substanz im inneren Glasröhrchen.
    • Das Oxalylchlorid reagiert mit einem Wasserstoffperoxid, das ebenfalls in der äußeren Flüssigkeit enthalten ist. Diese Reaktion setzt Energie frei.
    • Diese freigesetzte Energie wird an das Luminol oder den Farbstoff weitergegeben.
    • Luminol (oder ein anderer Farbstoff) gibt die Energie in Form von sichtbarem Licht ab – und das Knicklicht beginnt zu leuchten!

    Die Farbe des Lichts hängt vom verwendeten Farbstoff ab. Unterschiedliche Farbstoffe emittieren unterschiedlich gefärbtes Licht, sodass es Knicklichter in Blau, Grün, Gelb, Rot und anderen Farben gibt.

    Die Leuchtdauer eines Knicklichts ist begrenzt, weil die chemische Reaktion, die das Licht erzeugt, irgendwann „aufgebraucht“ ist. Sobald alle beteiligten Moleküle reagiert haben und keine Energie mehr freigesetzt wird, erlischt das Licht.

    Knicklichter sind mehr als nur ein leuchtender Spaß – sie sind ein faszinierendes Beispiel für die Kraft der Chemie in unserem Alltag.

  • Nachhaltigkeit und Recycling von Leuchtmitteln: Ein Guide für umweltfreundliche Beleuchtung

    Nachhaltigkeit und Recycling von Leuchtmitteln: Ein Guide für umweltfreundliche Beleuchtung

    Mit dem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit wird auch die Wahl der richtigen Leuchtmittel zu einem wichtigen Thema. In diesem Blog zeigen wir dir, wie du alte Lampen und Leuchtmittel umweltfreundlich entsorgen kannst und welche nachhaltigen Alternativen es für deine Beleuchtung gibt.


    Leuchtmittel, insbesondere Energiesparlampen und LEDs, enthalten oft umweltschädliche Stoffe wie Quecksilber, die nicht einfach über den Hausmüll entsorgt werden dürfen. Unsachgemäße Entsorgung kann dazu führen, dass diese gefährlichen Substanzen in den Boden und das Grundwasser gelangen und sowohl die Umwelt als auch die menschliche Gesundheit gefährden. Durch richtiges Recycling können diese Stoffe sicher entfernt und die wertvollen Materialien wiederverwendet werden.


    1. Glühbirnen
      Klassische Glühbirnen bestehen aus Glas, Metall und etwas Plastik. Da sie keine gefährlichen Stoffe enthalten, können sie meist über den Restmüll entsorgt werden. Allerdings ist es besser, sie in einem Wertstoffhof abzugeben, wo das Glas und Metall getrennt und recycelt werden können.
    2. Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen)
      Diese Lampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber und müssen daher unbedingt bei speziellen Sammelstellen abgegeben werden. Die meisten Baumärkte oder Elektronikgeschäfte bieten Sammelboxen für defekte Energiesparlampen an.
    3. LED-Lampen
      LEDs enthalten keine gefährlichen Stoffe, sind aber dennoch wertvoll, da sie aus verschiedenen recycelbaren Materialien wie Kunststoff, Metall und Glas bestehen. Sie sollten auf Wertstoffhöfen oder in Sammelstellen für Elektroschrott abgegeben werden.
    4. Leuchtstoffröhren
      Wie Energiesparlampen enthalten auch Leuchtstoffröhren Quecksilber und müssen daher bei speziellen Sammelstellen entsorgt werden.

    Wenn du deine Beleuchtung nachhaltiger gestalten möchtest, sind LED-Lampen die beste Wahl. Sie haben eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen und verbrauchen bis zu 80 % weniger Energie. Darüber hinaus sind sie recycelbar und enthalten keine giftigen Stoffe wie Quecksilber.

    Ein weiterer Trend sind Solarleuchten, die besonders im Außenbereich eingesetzt werden können. Diese Lampen nutzen die Energie der Sonne, um Licht zu spenden, und sind eine großartige Option, um Strom zu sparen und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren​


    1. Vermeide Einweg-Lampen: Setze auf langlebige Produkte wie LED-Lampen, um Abfall zu reduzieren.
    2. Sammle alte Leuchtmittel: Halte alte Lampen getrennt vom Hausmüll und gebe diese bei den entsprechenden Sammelstellen ab.
    3. Überlege vor dem Kauf: Kaufe energieeffiziente Leuchtmittel und achte auf nachhaltige Produktion und Verpackung.
    4. Upcycling von alten Lampen: Falls deine alte Lampe noch funktionstüchtig ist, kannst du sie durch kreative Projekte aufwerten und so einen nachhaltigen Designbeitrag leisten.

    Das Recycling von Leuchtmitteln ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Alltags. Mit der richtigen Entsorgung und der Wahl energieeffizienter Alternativen kannst du nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch deine Energiekosten senken. Denke bei deinem nächsten Lampenkauf daran, dass jede kleine Änderung in Richtung Nachhaltigkeit einen großen Unterschied machen kann!

  • Wie farbiges Licht unsere Emotionen beeinflusst

    Wie farbiges Licht unsere Emotionen beeinflusst

    Farben sind allgegenwärtig in unserem Leben, denn sie begegnen uns in der Natur, in der Kunst, in der Werbung und auch in der Lichtgestaltung. Doch Farben sind mehr als nur ein visuelles Phänomen. Sie haben eine erstaunliche Fähigkeit, unsere Stimmung, unser Wohlbefinden und sogar unser Verhalten zu beeinflussen. Besonders deutlich wird das beim Einsatz von farbigem Licht.

    Warum beeinflusst farbiges Licht unsere Emotionen?

    Die Wirkung von Lichtfarben auf die menschliche Psyche ist sowohl biologisch als auch kulturell geprägt. Unser Gehirn reagiert auf unterschiedliche Lichtfrequenzen (also Farben) auf unterschiedliche Weise. Diese Reaktion geschieht oft unbewusst, kann aber starke emotionale Reaktionen auslösen.

    Licht beeinflusst beispielsweise die Ausschüttung von Hormonen wie Melatonin (für den Schlaf-Wach-Rhythmus) oder Serotonin (für Stimmung und Wohlbefinden). Unterschiedliche Lichtfarben können damit messbare Veränderungen in unserer Stimmung bewirken.

    Warme Farben: Energie und Geborgenheit

    • Rot ist eine intensive Farbe, die Aufmerksamkeit erregt. Sie wird oft mit Leidenschaft, Liebe, aber auch mit Energie oder Gefahr assoziiert. In Maßen eingesetzt, kann rotes Licht anregend und belebend wirken.
    • Orange vermittelt Freude, Optimismus und Kreativität. Es ist eine gesellige Farbe, die Wärme und Freundlichkeit ausstrahlt.
    • Gelb erinnert an Sonnenlicht und steht für Leichtigkeit, gute Laune und geistige Aktivität.

    Diese Farben können Räume lebendig wirken lassen und fördern eine offene, emotionale Atmosphäre. Ideal zum Beispiel für Wohnzimmer, Restaurants oder Veranstaltungsräume!

    Kühle Farben: Ruhe und Ausgeglichenheit

    • Blau symbolisiert Ruhe, Klarheit und Vertrauen. Blaues Licht kann helfen, Stress abzubauen und fördert Konzentration und Entspannung.
    • Grün, die Farbe der Natur, steht für Harmonie, Gesundheit und Erneuerung. Grün wirkt ausgleichend und kann sowohl beruhigen als auch regenerierend wirken.
    • Violett verbindet die Ruhe von Blau mit der Energie von Rot. Es hat eine mystische, kreative Komponente und wird oft mit Spiritualität assoziiert.

    Kühle Farben sind ideal für Räume, in denen Erholung, Konzentration oder Entspannung im Vordergrund stehen. Wie beispielsweise im Schlafzimmer oder Badezimmer.

    Farbiges Licht als Werkzeug für emotionales Wohlbefinden

    Die gezielte Verwendung von farbigem Licht ermöglicht es uns, Räume nicht nur optisch zu gestalten, sondern auch emotional zu „programmieren“. Ob warmes Licht für eine lebendige Atmosphäre oder kühles Licht für Ruhe und Klarheit – die bewusste Lichtgestaltung kann unsere Lebensqualität erheblich verbessern.

  • Lichtquellen als Herausforderung für unsere Augen

    Lichtquellen als Herausforderung für unsere Augen

    Im digitalen Zeitalter sind unsere Augen einer ständig wachsenden Belastung durch künstliches Licht ausgesetzt. Besonders im Berufsalltag, wo Bildschirme und künstliche Beleuchtung allgegenwärtig sind, wird deutlich, wie stark das Licht auf unsere Augen einwirkt.

    Der typische Arbeitstag in einem Büro oder einer ähnlichen Umgebung ist geprägt von langen Stunden vor dem Computer. Dabei sind unsere Augen ununterbrochen dem Licht ausgesetzt, das von Bildschirmen, Leuchtstoffröhren oder LED-Lampen ausgeht. Dieses Licht unterscheidet sich in mehreren Aspekten von natürlichem Tageslicht:

    • Intensität und Dauer: Die konstante Exposition gegenüber künstlichem Licht, insbesondere in einem geschlossenen Raum, führt zu einer dauerhaften Beanspruchung der Augenmuskulatur und kann zu Ermüdungserscheinungen führen.
    • Spektrum des Lichts: Künstliche Lichtquellen, insbesondere LED-Bildschirme, emittieren einen hohen Anteil an Blaulicht, das im Wellenlängenbereich von 380 bis 500 Nanometern liegt. Dieser Bereich ist besonders energiereich und kann tief in das Auge eindringen.

    Die Wirkung von Blaulicht auf unsere Augen

    Blaulicht ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichts und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus. Allerdings sind unsere Augen nicht darauf ausgelegt, über einen längeren Zeitraum hinweg hohe Mengen dieses Lichts zu verarbeiten.

    • Augenbelastung: Blaulicht verursacht eine erhöhte Blendung und kann die Augenmuskulatur überanstrengen, was zu Symptomen wie trockenen Augen, Kopfschmerzen und verschwommenem Sehen führt.
    • Beeinträchtigung des Schlafrhythmus: Die Exposition gegenüber Blaulicht in den späten Abendstunden kann die Produktion von Melatonin, dem „Schlafhormon“, hemmen, was zu Schlafstörungen führen kann.
    • Langfristige Augenschäden: Es gibt Hinweise darauf, dass eine langfristige Exposition gegenüber Blaulicht das Risiko für altersbedingte Makuladegeneration (AMD) erhöhen könnte, eine Erkrankung, die zu einer Verschlechterung der Sehschärfe führt.

    Blaulichtfilter-Brillen: Eine Lösung für den modernen Arbeitsalltag?

    Angesichts dieser potenziellen Risiken suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, ihre Augen im Berufsalltag zu schützen. Eine zunehmend beliebte Option sind Brillen mit Blaulichtfiltern. Diese speziellen Gläser blockieren oder reduzieren das Blaulicht, das von Bildschirmen und anderen künstlichen Lichtquellen ausgeht. Doch wie wirksam sind sie wirklich?

    • Reduzierung der Augenbelastung: Viele Anwender berichten, dass sie mit einer Blaulichtfilter-Brille weniger unter Augenmüdigkeit und Kopfschmerzen leiden. Die Gläser wirken wie ein Schutzschild und verringern die Menge an Blaulicht, die in das Auge eindringt.
    • Verbesserung der Schlafqualität: Da Blaulichtfilter-Brillen die Melatoninproduktion weniger stark beeinträchtigen, kann ihre Verwendung am Abend dazu beitragen, den natürlichen Schlafrhythmus zu erhalten.
    • Keine Beeinträchtigung der Farbwahrnehmung: Moderne Blaulichtfilter-Brillen sind so konzipiert, dass sie nur den schädlichen Anteil des Blaulichts herausfiltern, ohne die Farbwahrnehmung stark zu verfälschen.

    Der Einfluss von Licht auf unsere Augen ist nicht zu unterschätzen, insbesondere im modernen Berufsalltag, der von Bildschirmen und künstlicher Beleuchtung dominiert wird. Die Verwendung von Blaulichtfilter-Brillen kann eine sinnvolle Maßnahme sein, um die Augen zu entlasten und langfristige Schäden zu vermeiden.

  • Optimale Beleuchtung für Ihr Unternehmen

    Optimale Beleuchtung für Ihr Unternehmen

    Die optimale Beleuchtung in einem Unternehmen ist nicht nur für die Helligkeit im Büro verantwortlich, sondern hat auch einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden, die Produktivität und die Stimmung Ihrer Mitarbeiter. Egal ob Sie ein Großraumbüro, eine Werkstatt oder eine Ladenfläche führen, die Beleuchtung spielt immer eine große Rolle. In unserem Blog zeigen wir Ihnen mit welchen Tipps Sie die richtige Beleuchtung für Ihr Unternehmen finden!

    Tageslicht nutzen

    Die beste Lösung ist immer Tageslicht. Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Büro sind, schauen Sie oft, ob es hell und offen ist. Denn natürliches Licht kann die Stimmung und Produktivität Ihrer Mitarbeiter steigen. Große Fenster, Lichtkanäle oder transparente Trennwände können dabei unterstützen. Außerdem spart es Energie, wenn das Licht tagsüber ausbleiben kann.

    Sorgfältige Planung

    Eine gut durchdachte Beleuchtung ist das A und O. Achten Sie dabei auf die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter und die meist benutzen Wege durch das Büro oder den Laden. Nutzen Sie keine Lampen die zu einem Hindernis werden. Besonders Stehlampen und Kabel sollten da platziert werden wo sie keinen stören. Ebenso sollten Sie auf einen guten Ausgleich aus direkter, indirekter und Akzentbeleuchtung machen. Die richtige Mischung kann eine positive Atmosphäre unterstützen. Schreibtischleuchten sind optimal um einzelne Aufgabenbereiche oder spezifische Produkte zu beleuchten. Mit einer gut durchdachten Akzentbeleuchtung können Sie besondere Ecken hervorheben.

    Ergonomie und Komfort

    Das Wichtigste ist die Zufriedenheit und Produktivität Ihrer Mitarbeiter. Somit sollte die Beleuchtung darauf ausgelegt sein, viele Stunden im Raum zu verbringen. Vermeiden Sie direkte Blendung und achten Sie auf eine regelmäßige Beleuchtung.

    Flexibilität

    Besonders in einem Unternehmen wo Arbeitsbereiche und Plätze oft gewechselt oder verlassen werden, sollte für eine flexible Beleuchtung gesorgt werden. Gewisse Beleuchtungslösungen lassen sich bewegen oder dimmen und sich so an die unterschiedlichen Anforderungen anpassen. So können Sie Ihren Arbeitsbereich an Einzelarbeit, Teamarbeit oder Meetings anpassen und Schwierigkeiten vermeiden.

    Optimale Beleuchtung bei Bildschirmen

    Sie müssen viel am Computer arbeiten? Dann achten Sie darauf, dass die Lichtquellen nicht für Störungen sorgen. Denn Bildschirmreflexionen durch direktes Licht können die Augenbelastung erhöhen und die Konzentration erhöhen. Mit Decken- oder Wandlampen vermeiden Sie diese Probleme und sorgen für optimales Licht.

    Die richtige Beleuchtung kann einen entscheidenden Unterschied in Ihrem Unternehmen machen. Achten Sie auf Flexibilität, Komfort und Energieeffizienz, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz mit dem optimalen Licht ausstatten. Das Licht sollte das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter steigern und die Konzentration und Produktivität in Ihrem Unternehmen erhöhen

  • Lampen als Sammlerobjekte

    Lampen als Sammlerobjekte

    Für Viele sind Lampen weit mehr als nur eine Lichtquelle. Sie erzählen Geschichten, spiegeln den Stil der vergangenen Jahre wieder oder gelten als Kunstobjekt. Von antiken Einzelstücken bis hin zu modernen Ausführungen, gibt es viele Lampen, die Sammler begeistern.

    Lampen der Antike

    Besonders antike Lampen, die einst mit Öl und Feuer betrieben wurden, sind ganz besondere Sammlerstücke. Aufwendig verzierte Öllampen bieten nicht nur Ästhetik sondern tragen auch jede Menge Geschichte in sich. Von einzigartigen Einblicken in die Vergangenheit bis hin zur Entwicklung der Beleuchtungstechnologie, ist alles aus dieser Lampe herauszulesen.

    Designerstücke des 20. Jahrhundert

    Im Laufe der Zeit, besonders im 20. Jahrhundert, haben sich Lampen zu Designobjekten entwickelt. Glamouröse Tiffany-Lampen gelten heutzutage als Kunstwerke. Genau diese Mid-Century Lampen gelten als ikonische Unikate, die besonders bei Sammlern hochbegehrt sind. Sie spiegeln die Eleganz und die Entwicklung ihrer Zeit wieder.

    Zeitgenössische Lampen

    Auch wenn diese Lampen keine lange Geschichte zu erzählen haben, gelten viele zeitgenössische Lampen als kleine technologische Wunder und Kunstwerke. Sie verbinden Funktionalität mit einer künstlerischen Ästhetik. Besonders im Kreis der Kunstliebhaber und Kenner sind diese Lampen hoch geschätzt.

    Die Welt der Lampensammler

    Lampe ist nicht gleich Lampe. Viele Sammler haben einen anderen Schwerpunkt, wonach sie bei der Suche achten. Während sich einige eher auf die Stilrichtung oder Epoche konzentrieren, achten andere eher auf das Design oder den Künstler. Die Eigenschaft des Sammelns ist oft mit einer tiefen Begeisterung und Kenntnis über Herkunft, Herstellung oder Entwicklung bestimmter Lampen verbunden.

    Lampensammler sind meist auf der Suche nach Einzelstücken oder seltenen Ausgaben, die Teil ihrer Sammlung werden sollen. Die Jagd nach besonderen Modellen, einem Teil der Geschichte der Beleuchtung oder einem einzigartigen Kunstwert, kann für einen Lampensammler eine Herausforderung sein. Doch genau das ist es, was Lampen zu so besonderen Sammlerobjekten macht.

    Für viele Kunst- oder Designliebhaber sind Lampen mehr als nur Gegenstände die mit Licht versorgen. Für sie sind es kleine Kunstwerke, die über ihre Funktionalität hinausgehen. Sie fesseln mit ihrem Charme, ihrer Geschichte oder ihrem Design.

    Auch du kannst deine Lampen Sammlung erweitern und nach besonderen Lampen in beispielsweise Second Hand Läden suchen. Wer Glück und Geduld hat, findet bestimmt das ein oder andere Unikat. So kannst du gleichzeitig auch deine Wohnung besonderer Gestalten und lernst etwas über die Kunst und Geschichte von Lampen.